Brazer  Gourmettour   2015 

 

 

Reisezeit:     12 bis 16. Aug. 2015

Zielort:          6751 Braz, Voralrberg Österreich

Aufenthalt:    Hotel Rössle,  Arlbergstrasse 67

Familie:         Familenbetrieb,  Bargehr

 

 

Ein Geburtstagsgeschenk  besonderer Art, konnte ich von Lea empfangen. Drei Tage Gourmetessen, Trinken und Berge.

 

Auf Empfehlung von Freunden suchten wir das Rössle in Braz. Aber wo ist diese gelobte Küche ? 190 Km entfernt von Lottstetten  in Richtung Arlbergpass auf 700 MüM. wurde das Hotel geortet und auch gebucht.

 

 

Hotel Rössle Braz

Hotel Rössle in Braz, Voralberg 

 

 

Sehr zuvorkommend wurden wir, Lea und ich, in dem ruhigen Hotel empfangen. Von der Strasse transportierte ein freundlicher Angestellter bei sengender Hitze unsere Koffer aufs Zimmer in der zweiten Etage.

 

Von den 10 Zimmern wurde uns ein sehr grosses Ost-Zimmer (über 22 m²) mit Balkon angewiesen, mit Blick Richtung Arlbergpass sowie auf den Nussbaum-Garten des Restaurantes , welchen wir noch ausreichend kennen lernen sollten.

 

Nach angemessener Erfrischung und Ruhepause startete gegen 19:00 Uhr an einem Runden Tisch, in eben diesem Garten, ein fürstliches Mahl.  

 

Rössle-Garten

Stimmungsbild des Rössle Gartens 

 

Dass der Platz reserviert war hatte einen sehr tiefen Sinn, wie wir im Verlaufe des Abends noch erfahren konnten.

 

Nach einem kühlenden Gin-tonic-Aperó folgte ein köstliches Carpaccio vom Lecher Berglachs, mit Pesto in Begleitung mit einem Glas Weisswein. Die Hauptspeise, Gefüllte Röllchen vom Ländle-Kalb mit hausgemachten Nudeln und Pfifferlingen mundete ebenso mit einer Flasche, (vom Sommelier empfohlenen) Rotwein, aus  der Gegend des Neusiedlersees. Mit einem deliziösen, (etwas überflüssigen) Dessert und Digestive wurde das Geburtstagsmahl gegen 22:00 Uhr bei gedämpftem Licht unter den Nussbäumen beendet.

 

 

Rössle Garten

 

 

Garten des Speise Restaurantes Rössle 

 

   

Die Reservation des Tisches klärte sich im Verlaufe des Abends zusehends. Alle ca. 60 Plätze waren reserviert. Mindesten dieselbe Anzahl von "Laufkunden", mussten abgewiesen werden.

 

Nach überstandener Nacht (voller Magen und Hitze) und reichlichem Frühstück starteten wir einen Ausflug in die Höhe.

 

Der "Sonnenkopf" (vom Hotel-Personal empfohlen), liegt auf 1825 MüM. und wird mittels einer Schwebebahn preiswert erreicht. Neben vielen Wanderwegen werden wechselnde Events geboten.

Gegen Mittag suchten wir im Bergrestaurant, bei einer kühlen Brise, eine schlichte Verpflegung in der bequemen Lounge auf der Terrasse mit herrlichem Weitblick.

 

 

Sonnenkopf

 Sonnenkopf mit Restaurant

 

 

Vom der Lounge-Terrasse des Sonnenkopf - Restaurantes wurde dieses Panorame aus freier Hand aufgenommen.  

 

 

 

Am späteren Nachmittag war Ruhe und Erholung von der Hitze, vor dem Nachtessen angesagt !

 

Aus Erfahrung vom letzten Essen wurde der Speise-Plan leicht reduziert, ohne jedoch  auf die Beigaben zu verzichten und eine Flasche Rotwein war ebenfalls dabei.

Den Abend genossen wir (wie am Abend zuvor) im Garten mit ähnlichem Kundenandrang.

 

Am nächsten Tag und reichlichem Frühstück, wurde wiederum ein Ausflug, auf Empfehlung des Koches, Hrn. Bargehr,  in die Höhe geplant.

 

Vorbei ging es über den Flexenpass mit einer Rast im Flexen-Häusl - Richtung Lech am Arlberg.

 

 

Flexen-Häusl, Flexenpass

Flexen Häusl am Flexenpass 

 

In Lech beschliessen wir, da die Schwebe-Bahn startbereit war, auf den Rüfikopf zu entschweben (2350 MüM).

In etwas frostiger Höhe genossen wir eine ortsübliches Mittagsmahl, wiederum mit fantastischer Weitsicht.

(viele Steine gab's und wenig Brot !!!)

 

Auf der speziellen Aussichtsplattform (ohne besonderen Eintritt)  habe ich versucht ein 360 Grad Panorama zu filmen.

 

Vom der Aussichts-Terrasse des Rütikopfs,  oberhalb Lech, wurde dieses Panorama aus freier Hand aufgenommen.

 

 

 

Das Halstuch kommt per Schwebebahn ! 

Zu erwähnen ist, auf dem Rückweg konnte das am Vortag auf dem Sonnenkopf vergessene Halstuch abgeholt werden. Dieses kam per Seilbahn, wie von Geisterhand, wieder an der Talstation an!  Wie an den meisten Orten, dank zuvorkommendem und hilfreichen Personal.

 

Die Rückkehr am Nachmittag verlief im gleichen Stil wie am Vortag.

 

Das Wetter schien eine Wende einzuleiten. Der Himmel verdunkelte sich.

 

Sicherheitshalber wurde die Abendrunde in einen der vier, besonders schönen und antiken Räume, verlegt.

Die Hitze war leider noch nicht gewichen.

 

 

Hr. Bargehr, Koch

 

 

    Hr. Bargehr,  

    in einem Teil  

    seiner Küche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hr. Bargehr, Koch

 

                                        

                                                    

                                                  

                                                    Rössle Koch 

                                                  Valentin Bargehr 

 

Hr. Bargehr, Sommelier

 

 

 

 

 

      

   

 

       Rössle - Sommelier

          Martin Bargehr 

 

 

 

 

 

Der hohen Temperatur zum Trotz genossen wir abermals ein besonderes Mahl. Mit dem Koch besprochen und auf Empfehlung des Sommeliers wurde ein besonderes Abendessen kreiert. Weisswein-Apéro, Fischsuppe, riesiger Käseteller mit ca. 12 verschiedenen Sorten (vorwiegend österreichischer Auswahl) und eine Flasche Rotwein, (Dessert war gestrichen) dafür aber ein Espresso mit separatem Digestive angesagt.  

 

Mit diesem Mahle war die "Fressrunde" abgeschlossen !

 

Das Haus Rössle in Braz kann wärmstens empfohlen werden !  

So freundliche und hilfsbereite Besitzer haben wir selten erlebt.

 

Ein Exzelenter Koch und ein liebenswürdiger Sommelier haben uns zu drei wunderbaren Tagen verholfen.  

 

(Übrigens der 87–jährige Vater und dessen Frau sind täglich im Betrieb anwesend)

 

 

Fam.Bargehr, 6751 Braz, Voralberg

Internet-Seite Rössle, Braz

 

 

  

 

 

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Letzte Änderung: 19.08.2015
 

 

 


 

Forschungen über den Namen Eisenlohr.

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