Burgund, vom 06. bis 11. 09. 2011

 

Galerie 1

Vorwiegende Themen: Unterkunft im Hotel "Verger sou le Vigne",  Essen, Kanal du Bourgongne  mit erster Schleuse und St. Leôns. 

 

 

Reise Burgund 2011


 

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Burgund, vom 06. bis 11. 09. 2011 

Bourgogne la douce  (Kurzreise)

 

Dienstag 06. September 2011 

 

Wir fahren um 09:00  los Richtung Dijon. Die Fahrt verläuft ruhig, „Mme“ GPS arbeitet, alles OK. Um 13:00  haben wir Dijon durchquert und sitzten in einem kleinen einheimischen Restaurant, geniessen auf dieser Reise unsere erste französische Mahlzeit. Einfach aber ausgezeichnet.

   

Menue

Cruditées

Paupillettes

Pommes vapeures

Crème brulée

Vin rose.

 

 

Gegen 16:00 h sind wir in Villeferry wo wir zum dritten Male eines  der uns bekannten Zimmer beziehen. Ausruhen!

 

 

 

 


Zimmer, im Verger sous les Vignes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Dann ca. 19:30 Nachtessen.  Ausser uns sind ca. 32 deutsche Radfahrer aus der Nähe von Mainz da. Villeferry liegt im Bereich des Canal de Bourgogne. Entlang des Kanals führen bequeme Radwege die bei Radfahrer sehr beliebt sind.  Essen sehr gut.

 

Menue: 

Kir

Coquille St. Jaques

Saumon, salade de tomates et rucola

Confitde Canare, legumes, riz

Epoisse

Tarte aux prunes, glace

Vin: Côte de Bourges Bordeau

 

 

 

 

 

 

Restaurant, hoch über dem Hotel im Grünen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Mittwoch, 07.09.2011

 

Frühstück wie gewohnt vielfältig, reichlich.

Wir machen uns auf den Weg nach Alise-Sainte-Reine. Auf dem Hügel Mont Auxoise befinden sich imposante Ausgrabungen Gallo-romanischen Ursprungs. Sie umfassen eine geweihte Stätte, ein Theater und ein von einer Basilika umgebenes Forum sowie Wohnbezirke für die Bevölkerung.

 

 


 


 


 

Ausgrabungen
 

 

 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

Etwas weiter unten, die auf Befehl von Napoleon III im Jahre 1865 errichtete, kolossale Statue des Vercingetorix. (Bildhauer Aimé Millet)

 


 


 


 

 

 

 


 

 

Vercingetorix

 

 

 

 

 

 

 


 


 


 


 


 


 

 

 

 

Wir beschliessen das Château Bussy-Rabutin zu besichtigen und damit beginnen die grössten Kalamitäten. Wir wissen nicht wie das Dorf genau heisst. Das einzige was wir wissen ist die Strassennummer D954. Wir fahren rauf und runter, der Eine meint links der Andere rechts.  


 

Zufällig , auf dieser Irrfahrt, treffen wir auf einen sonderbaren Bau. Leider fanden wir keinen Zutritt. Nachforschungen belehrten uns über den Zweck dieses Gebäudes. Es soll ein Museum über die Kriegsgeschichten dieser Gegend  werden. 


 

 

 

 

 

Centre d'interprétation


 

Eröffnung im Frühjahr 2011


 

Alésia gilt seit dem 19. Jahrhundert als Ursprung der französischen Geschichte.


 

Der Museumspark "Museo Parc Alésia", die Präsentation einer aussergewöhnlichen Stätte. Das "Centre´d'intetprétation", eine auf internationaler Ebene anerkannte kulturelle Einrichtung, liegt mitten auf dem Gelände des "letzten Kampfes" zwischen Caesar und Vercingetorix im Jahre 52 vor Christus.


 

Julius Caesar fordert Vercingetorix zu einem Kampf auf. Diese, zwei Monate lang dauernde Besetzung, hat unauslöschliche Spuren in der französischen Geschichte hinterlassen.

Weitere Hinweise auf:  Alésia


 


 

 

Endlich finden wir das Dorf Bussy-le-Grand und damit auch das Schloss. Inzwischen ist es Mittag, das Schloss öffnet erst um 14:00 h also essen wir eben in diesem Dorf. (Wein teuer € 12.80 le Pichet) Im Schloss schliessen wir uns um 14:00 einer Führung an. Dieser Duc Roger de Rabutin (Hausherr) muss in der Damenwelt ein gefragter Mann gewesen sein, jede Menge Bilder seiner Gemahlinen, Mätressen an den Wänden. Ansonsten war er auch ein gefragter Militärstratege und nebenbei auch Schriftsteller.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rätselhaftes Gemälde.  

Duc Roger de Rabutin.  

Man beachte die Hände ! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr schöner Garten mit einem reizvollen Ausblick übers Tal nach Bussy-le-Grand.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlossgarten  mit Brunnen Kombinationen 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren zurück über Venarey les Laumes nach Flavigny-sur-Ozerain. Das mittelalterliche Dorf war Schauplatz für die Dreharbeiten zum Film „Chocolate“. In der ehemaligen Abbey befindet sich die Fabrik zur Herstellung der bekannten Anis Bonbon. Das Dorf schön, alte enge Gassen Blumen geschmückt und alles duftet  nach Anis.

 

 

 

Donnerstag, 08.09.2011

 

Am Morgen bei zweifelhaftem Wetter machen wir uns auf den Weg Richtung Sources de la Seine. Wir fahren übers Land. Einsame Strassen, riesige Felder. Irgendwo in der Pampas werden wir angehalten. Die Strasse am Hang entlang ist halb abgebrochen. Es wurde an der Wiedeherstellung gearbeitet. Auf dem verbleibenden Strassen-Teil kommen wir zwar knapp aber glücklich vorbei aber weiter geht’s nicht. Ein Laster (40-tönner mit Sattel-Aufleger) war von der anderen Seite an die Baustelle gekommen, ist dort aber abgesoffen und muss mittels eines Baggers wieder auf die Strasse gezogen werden. Weiter für ihn gings aber nicht. Also wird uns die nächste Attraktion geboten. Der Anblick des, auf  kurvenreicher Strasse rückwärts fahrenden Lasters auf dieser schmalen Strasse über ungefähr 3 Kilometer musste von uns zwangsläufig mit verfolgt werden. Endlich kommt er zu einer genügend breiten Ausweichstelle und wir können vorbei.   

 

 

 

 

 

Erste Brücke im Laufe der Seine, mit Lea. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind an der Source de la Seine, (Seine Quelle) stehen auf einen unscheinbaren Brücklein – das erste, das die Seine auf ihrem langen Weg in den Ärmelkanal überquert. Kaum zu glauben dass dieses stille Bächlein ein grosser weltbekannter, vielbesungener Fluss werden wird. Die Quelle mit  einem Monument in Form einer Muschel die eine liegende Nymphe beschützt, ist irgendwie märchenhaft. Das umfangreiche Grundstück ist im Besitz der Stadt Paris.   

 

 

 

 

 

Nymphe in der Seinequelle 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 


 

 

 

Leider nieselt es und wir können die Umgebung nur kurz besichtigen. Auf dem Weg zur Abbey de Fontaney wird das Wetter besser.

 

Die Abbey, Weltkulturerbe der UNESCO ist gut besucht. Der Garten sehr gepflegt, die Kirche, Kreuzgang, und der Schlafsaal.  Interessant auch die Eisenschmiede welche mittels Wasserrad angetrieben wurde.  

Die Eisengiesserei gegründet 1220 zur Abbey gehörend, ist die erste metallurgische Fabrik in Europa, hier wurde der hydraulisch Hammer erfunden welcher die Basis zur industriellen Herstellung von Eisen in ganz Europa wurde.  

 

 

Wasserrad zum Antrieb der Schmide Werkstatt

 

 

Am Abend essen wir im Macarena in Pouillenay „la Boîte chaude“  eine "Boite chaude", in seiner Schachtel geschmolzener Fromage de Chablis, dazu gebratene Kartoffeln, Schinken,  Salami und Salat. Es hat vorzüglich geschmeckt .

 


 

 

   Boite chaude 

 

 

Freitag, 09.09.2011

 

Der Canal de Bourgogne steht heute auf dem Plan. Bei schönem Wetter fahren wir in Richtung Vandanesse-en-Auxois. Ein freundliches Dorf am Kanal. Ein Apéritiv wäre jetzt fällig, vor allem weil die Gartenbeiz so einladend aussieht und es schon 11:30 ist. Wir sitzen gemütlich an der Sonne betrachten die Umgebung. Viel ist nicht los, ein Bauer der irgend etwas repariert, ein uralter Schulbus der wahrscheinlich mal startet, ein Pickup der durch die Gegend klappert, Idylle pur. Plötzlich tauchen Autos auf, halten an, Leute steigen aus, steuern auf „unser“ Restaurant zu, konsultieren kurz die Speise-Karte und verschwinden im Innern des Lokales. Da es immer mehr werden ist unser Entschluss gefasst hier muss man essen. Wir haben es nicht bereut. Das Wirtepaar, deutsche führen seit 8 Jahren mit Erfolg das „Restaurant de l´Auxois“.

 

Wir fahren weiter besuchen das mittelalterliche, auf einem Hügel gelegene Châteauneuf. (Nicht zu verwechsen mit Châteauneuf du Pape in Südfrankreich) Das Städtchen bietet einen sehr schönen Rundblick über die Landschaft mit dem Canal de Bourgogne (la Ouche) und auf den Lac de Panthier. Ein Schloss aus dem Mittelalter ist das Wahrzeichen.

 


 


 


 


 


 

An jeder Ecke ein Café oder Beizlein. Im Moment ist unser Bedarf an alten Schlössern gedeckt. Wir beschliessen auf eine Besichtigung zu verzichten, zumal dies nur mit Führung möglich gewesen wäre. -  

Mit diesen alten Städtchen hat es eine besondere Bewandtnis, Hinein kommt man gut aber raus ist manchmal ein Problem. Da alles Einbahnstrassen sind wird man durch Strassen, Strässchen geführt und wenn man nicht genau aufpasst, endet man dort wo man schon mal war, nämlich mitten auf dem Dorfplatz und alles beginnt von vorn.  

 

Wir wollen auch an den Canale de Bourgogne, der partiell unterirdisch mit einen ca. 3km langen Tunnel von Créancey bis nach Puilly en Auxois  geführt wird besuchen. Ewas ausserhalb von Créancey finden wir den Eingang des Tunnels in einer Waldlichtung, eigentlich nichts spektakuläres, stilles Wasser von Bäumen umsäumt.  

 

 

 

 

 

 

Beginn des 3 Km langen Kanaltunnels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Josef  fotografiert, plötzlich von weit her Musik, dann ein zwei Lichter wie Kerzen. Wir warten. Das ganze mutet etwas sphärisch an. Und plötzlich im dunkeln des Tunnels Umrisse eines Schiffes. Schon ist es da.  Leute singen, Musik klingt und vorbei gleitet das Ausflugsschiff.


Heute ist unser letzter Tag im Verger sous les Vignes, also fahren wir zurück wir müssen noch packen. Am Abend ein letztes Mal in dem Speisesaal mit der schönen Bibliothek essen. Wir kommen wieder, vielleicht im Frühjahr.

 

 


 

Samstag, 10.09.2011

 

Bei schönem Wetter machen wir uns auf den Heimweg in Saint Jean de Losne, der kleinsten Stadt von Frankreich machen wir Halt.  An der Saône gelegen bietet es Überwinterungs-Möglichkeiten für die Schiffe der Freizeitkapitäne. Der Hafen ist recht gross, hier beginnt oder endet der Canal de Bourgogne.

 

 

 

 

 

 

Hafen von Saint Jean de Losne

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Erste Schleuse des Canale de Bourgogne

 


 


 


 


 


 


 

 

 

 

Eine Geschäftigkeit herrscht da. Einladen, ausladen! Autos werden verschoben, Kinder verstaut alles Mögliche ist in Bewegung. Wir beschliessen hier zu übernachten und suchen das Office de Tourisme auf. Hotels gibt es zwei. Das „Auberge de la Marine“ ist das Richtige für uns, leider an der Haupstrasse, jedoch mit Sicht auf die Saône und der Brücke über den Fluss.  

Am Ufer der Saône sitzen wir in einem Garten. Apéritve, Essen, herrlich. Auf dem Fluss kommt ab und zu ein Schiff vorbei. Im Moment ist die Schweizerfahne in Sicht. Langsam kömmt sie näher, auf dem Schiff erkennen wir stramme Mannen im Sennenkutteli, jeder bewaffnet mit einem Alphorn. Auf der Höhe der Stadt erklingen heimatliche Klänge.  Sie sind auf einem Ausflug.  

Dieser Ort, Saint Jean de Losne wir uns in Erinnerung bleiben und bei Gelegenheit werden wir dort sicher wieder vorbei schauen.

 

 

 

 

 

 

Die Sâone bei Saint Jean de Losne

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Sonntag, 11. 09. 2011

 

Nach einem angemessenen, guten Frühstück starteten wir die Rückfahrt nach Hause. Auf dem direkten Weg, unter Benutzung der Autobahn, über Mulhouse und Basel, fand der Ausflug sein Ende. Die gesamte Strecke verlief ohne Probleme und nach Anweisungen von "Mme. CPS".  In Gedanken hatten wir den Rückweg über deutsches Gebiet vorgesehen, Das GPS empfahl uns jedoch die Strecke über Basel, was wir auch befolgten.

 

 

Auch diese Reise war wiederum ein voller Erfolg.

 

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Vorwiegende Themen:  Kultur, Landschaften

Ausgrabungen auf dem Monte Auxoise, Das Schloss des "Duc Roger" in Bussy-le-Grande, die Source de la Seine,  Châteauneuf und Abby de Fontaney 

 

 

Reise Burgund 2011


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Letzte Änderung:  31. 05. 2013

 

 


 

Forschungen über den Namen Eisenlohr.

Geschichte. 


 

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